Viele Eltern achten auf eine gesunde Ernährung – kaufen Bio, kochen frisch, bieten Obst und Gemüse an.
Und trotzdem stellen sie fest: Ihr Kind isst kaum etwas davon. Das wirkt ungerecht und lässt Eltern oft ratlos zurück.
Was viele nicht wissen: Auch wenn dein Kind „satt" wirkt, kann es an entscheidenden Nährstoffen fehlen.
Denn Kalorien ≠ Nährstoffe. Ein Kind, das sich hauptsächlich von Nudeln, Brot und Weißmehl ernährt, bekommt meist genug Energie – aber zu wenig Vitamine und Mineralstoffe.
Fehlen wichtige Nährstoffe wie Zink, Jod, Folsäure, B-Vitamine oder Omega-3, zeigt sich das selten sofort.
Es zeigt sich schleichend: an Blässe, Müdigkeit, Konzentrationsproblemen – und an einem immer einseitigeren Essverhalten.
Es liegt also nicht daran, dass dein Kind „zu wenig isst". Es liegt an einem stillen Nährstoff-Ungleichgewicht, das sich über Monate aufbaut – und das Essverhalten dabei immer weiter verschärft.